Die Angst der Heuchler vor Trump

Donald Trump / See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ADonald_Trump_official_portrait_(cropped).jpgDonald Trump / See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ADonald_Trump_official_portrait_(cropped).jpg
Das Geschrei der um ihre Pfründe bangenden „Elite“ gegen Trump zeigt die intellektuelle wie moralische Schwäche von Zeitgeist-Ideologen und Medienschaffenden.Es gab Zeiten, da galt die eherne Regel, dass einem Präsidenten 100 Tage im Amt gewährt werden, bevor das erste Urteil über seine Arbeit fällt. Das war die Ära, in der deutsche Politiker noch den Anstand hatten, sich ihrer Verantwortung zu stellen, gegebenenfalls zurückzutreten und Minister ihren Amtseid nicht als bloße Floskel zur Sicherung eines gut bezahlten Postens und ihrer Macht verstanden. Demokratie hieß da Umsetzung des Bürgerwillens und nicht politisch oktroyierte Gesinnungsabstimmung.

Das ist vorbei. Jetzt befinden wir uns in der postfaktischen Epoche absolutistischer, weil von den Gesetzen losgelöster Deutungshoheit, die das Fehlen aufrechter Politik sowie gewinnbringender Diskussionen zu einer penetranten Meinungsmacht kultiviert hat und jeden davon Abweichenden neurotisch mit der griffigen wie abgenutzten Keule mundtot macht. Demokratie ist inzwischen, was rote und grüne „Vorzeigedemokraten“ diktieren.

Jagd nach letztmöglichem Ruhm

Daher wundert es den aufmerksamen Beobachter nicht, wenngleich er sich angewidert davon abwendet, dass das linke Establishment, bestehend aus ewig empörten Politikern ohne Berufsabschluss, Elfenbeinturm-Pressetreibenden und der schwarz vermummten Straßeneinsatztruppe, die Inauguration Donald Trumps zum 45. Präsidenten der USA mit den in rotgrünen Kreisen etablierten primitiven Albernheiten begleitete. Sogenannte „Aktivisten“, also gewaltbereite Steinewerfer, frustrierte Postfeministinnen und ideologisch verblendete Funktionäre, riefen diesseits und jenseits des Atlantik zum Marsch gegen Trump auf. Wer die Berichterstattung der hiesigen Qualitätspresse verfolgte, hätte glatt glauben können, hier würde der „Godfather“ des Bösen inthronisiert, derart weltfremd und befangen agierten die GEZ-Medien bis hin zum SPD-gehaltenen Lokalblatt.

Von ihrer eigenen Höherwertigkeit überzeugte Schreibtischtäter stampften auf wie Kinder in der Quengelabteilung des Supermarktes und steigerten die Komik ihrer entsetzten Gesichter am Tag der US-Wahl diesmal durch verzerrte Mimik und abenteuerliche Moderationstexte. Sich als bessere Menschen vermarktende Altparteienpolitiker beschworen das nahende Ende herauf und meinten damit freilich ihre Karriere.

Auf der Jagd nach letztmöglichen Minuten Ruhm, bevor der neue US-Präsident ihnen den Spaß am Dagegensein verdirbt, heulten und jammerten die üblichen Berufsdemonstranten mit reichlich Freizeit, als habe man ihnen gerade gesagt, dass die Erde keine Scheibe und das Leben kein Ponyhof ist.,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,

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