Nigeria: Größtem Erdölproduzenten Afrikas droht Hungerkatastrophe

Trotz einzelner Erfolge der Regierung im Kampf gegen Boko Haram bahnt sich im Norden Nigerias eine Hungerkatastrophe an. Allerdings tragen nicht nur die Terroristen, sondern auch westliche Akteure Mitverantwortung an der nach wie vor verbreiteten Armut.

über Nigeria: Größtem Erdölproduzenten Afrikas droht Hungerkatastrophe — RT Deutsch

(Ps;oder so; Hitlers Erbe , „Die Nazi-EU“)

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Um die widerspenstigen afrikanischen Staaten zur Unterzeichnung zu bewegen, wurde diesen damit gedroht, die Zollfreiheit zu ihren Gunsten zu entziehen und Strafzölle zu erheben. In der Konsequenz wird die aufkeimende industrielle und landwirtschaftliche Produktion im Keim erstickt. Freihandel vor dem Hintergrund einer derart verzerrten und ungleichen Wettbewerbssituation wie jener zwischen Europa und den Staaten Afrikas spricht den vermeintlich hehren Zielen dieser Partnerschaft Hohn.

Ein Arbeiter in einer illegalen Rohölraffinerie in Nigeria's Öl-Bundesstaat Bayelsa, November, 2012.

Wäre die EU, statt von Werten, Entwicklungshilfe und Partnerschaft zu reden, tatsächlich dazu bereit, einen Betrag zum wirtschaftlichem Aufschwung in den Staaten Afrikas leisten – und dadurch auch Fluchtursachen in Herkunftsländern zu bekämpfen -, dann wäre es jetzt höchste Zeit, dementsprechend zu handeln. Was passiert, wenn die EU einerseits versucht, Fluchtursachen zu bekämpfen, aber andererseits gleichzeitig neue schafft, lässt sich aktuell vielerorts auf tragische Weise beobachten.

Derweil erntet die EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström heftige Kritik aus Nigeria, das sich nach wie vor weigert, das ominöse Partnerschafts-Abkommen zu unterzeichnen. Am 24. Januar hielt Malmström eine Rede bei einer Veranstaltung von ActionAid und dem Europäischen Gewerkschaftsbund in Brüssel. Bei dieser Gelegenheit rief der diplomatische Vertreter Nigerias sie dazu auf, die EPAs neu zu verhandeln. Dies lehnte die EU-Handelskommissarin ab. Derweil haben 16 Staaten Afrikas die Freihandelsabkommen auf Druck der EU bereits unterzeichnet.,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,

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