Unser tägliches Gemetzel

Islamistischer Terroranschlag auf eine Kirche in Rouen (Frankreich). (Bild: youtube)
Islamistischer Terroranschlag auf eine Kirche in Rouen (Frankreich). (Bild: youtube)

Unser tägliches Gemetzel

https://www.contra-magazin.com/2016/07/unser-taegliches-gemetzel/

#Rouen #Frankreich

Schon wieder ein neuer Terror-Hashtag: #Rouen. Man kommt kaum noch mit nach Nizza, Würzburg, München, Reutlingen, Ansbach. Im beschaulichen Nordfrankreich haben die Anhänger der „Religion des Friedens“ wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was sie von Toleranz und einem friedlichen Miteinander halten. Ersten Berichten zufolge wurde angeblich ein 84-jähriger Priester mitten im Gotteshaus enthauptet.

Von Marcello Dallapiccola

Mit Messern bewaffnete Männer nahmen mindestes fünf Gottesdienstbesucher als Geiseln. Dem 84-jährigen Pfarrer wurde angeblich die Kehle durchgeschnitten – was einer Enthauptung gleichkommt. Die Geiselnehmer wurden von der Polizei bei der Stürmung des Gebäudes erschossen, wobei es widersprüchliche Aussagen darüber gibt, ob die Terroristen ebenfalls das Feuer eröffneten oder nicht. Ein Polizist wurde angeschossen, mindestens drei weitere der Geiseln sind schwer verletzt, teilweise in Lebensgefahr.

Diesmal also eine Kirche, noch dazu während der heiligen Messe. Ein direkter Angriff auf das Christentum, dessen blindwütige Barbarei uns nicht nur entsetzen und in Schrecken (lat. „terror“) versetzen, sondern auch noch verhöhnen soll. Für gläubige Christen ist das eine „Entweihung heiligen Bodens“ und stellt einen ähnlich bodenlosen Affront dar, wie wenn man eine Schweineherde durch eine Moschee treiben würde. Gerade die Kirche, die sich doch so sehr für Menschlichkeit und einen offenherzigen, ja liebevollen Umgang mit den fälschlicherweise pauschal als „Flüchtlinge“ bezeichneten Migranten warb, wurde nun also selber zum Ziel des islamistischen Terrors.

Und das wird jetzt so weitergehen. Wir sollen nicht mehr zur Ruhe kommen. Die Untergrundarmee hatte jetzt ein gutes Jahr Zeit sich zu organisieren, der Ramadan ist seit einigen Wochen vorbei. Wer sich ein wenig mit dem fundamentalistischen Islam auskennt, vielleicht die Bücher von Hamed Abdel-Samad und/oder Bassam Tibigelesen hat weiß, was jetzt kommt: Dar-al-Harb, das Haus des Krieges. In ein solches sollen die Krieger des Propheten das Land der Ungläubigen nämlich verwandeln, und zwar so lange „bis dort keiner mehr ist, der nicht an Allah glaubt“. Was das für den Einzelnen bedeutet, führt uns der sogenannte „Islamische Staat“ seit Jahren im nahen Osten vor Augen.

Jetzt sind sie also mitten unter uns und verrichten ihr Werk. Die Gesellschaft starrt wie paralysiert auf den Elefanten, der schon seit langem im Raum stand und den keiner wahrhaben wollte und der jetzt auf einmal Porzellan zu zerschlagen beginnt.
„Hat nichts mit dem Islam zu tun“ zieht jetzt auf einmal nicht mehr. Mit einer ihrer vielen belanglosen Floskeln, die sie immer wiederholen haben die Polit-Pappnasen aber trotzdem recht: Nämlich dass wir uns an unser tägliches Gemetzel gewöhnen müssen. Denn das ist der Weg, den sie für uns bestimmt haben

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